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15. Sep 16. Sep

Micios Tagebuch

(Auszüge)

Mittwoch, 14. September 1966

Um 1 Uhr nachts bin ich aufgestanden und habe bis 5.30 Uhr gearbeitet. Dann habe ich mich ein wenig gewaschen und gefrühstückt. Um sechs bin ich ins Bett gegangen. Um acht musste ich wieder aufstehen, weil eine Kuh gebären würde. Nachdem die Kuh niedergekommen war, ging ich mit meinen Brüdern den Heuwagen entladen, der am Tag zuvor beladen worden war. Um 9.15 Uhr waren wir fertig, um 9.30 Uhr war ich schon wieder auf den Feldern, um den Mais vom Stängel zu trennen. Um 11 Uhr kehrte ich nach Hause zurück, aß zu Mittag und um 12 begann ich wieder die Arbeit im Stall. Um halb fünf war ich fertig, aß ein Brötchen und um fünf kehrte ich wieder auf die Felder zurück und arbeitete bis um sieben. Dann ging ich nach Hause, wusch mich, aß und ging ins Bett.

Donnerstag, 15. September 1966

Anche questa notte ho dovuto alzarmi all’una. mi facevano male le ossa e dovetti lavorare ugualmente perché nessuno mi poteva sostituire. faceva caldo ed avevo molto sonno. per farmi andare via il sonno ogni poco andavo con la testa sotto al rubinetto d’acqua fredda.
a malapena riuscii a finire il lavoro. ebbi finito alle sei mi lavai poco perché avevo molto sonno, non avevo appetito. andai a letto subito, mi rialzai alle otto per andare nei campi a finire da staccare il granoturco e poi iniziai a tagliare il gambo Melegoz. alle undici ritornai a casa mi rinfrescai la faccia e poi mangiai un po’, andai nella stalla per ricominciare il lavoro, mi faceva male lo stomaco e mentre mi cambiavo mi venne il vomito e stetti male.
a malapena riuscivo a lavorare, cosi ci impiegammo più tempo. Ebbi finito alle cinque, senza mangiar niente, andai subito nei campi a caricare il granoturco sui Rimorchi. alle sette ritornai a casa mi lavai e poi andai a letto senza cena.

Auch diese Nacht musste ich um eins aufstehen. Mir taten die Knochen weh, aber ich musste arbeiten, weil niemand mich ersetzen konnte. Es war heiß und ich war sehr müde. Um mich wach zu halten, hielt ich nach und nach den Kopf unter den Wasserhahn. Mit Müh und Not gelang es mir die Arbeit zu beenden. Um sechs war ich fertig. Ich wusch mich nur flüchtig, denn ich war sehr müde. Ich hatte keinen Appetit und ging sofort ins Bett. Um Acht stand ich wieder auf, um auf die Felder zu gehen und die Maiskolben zu ernten und mit dem Beseitigen der Stiele zu beginnen. Um 11 ging ich nach Hause, erfrischte mir das Gesicht und aß ein wenig. Danach ging ich in den Stall, um die Arbeit fortzusetzen. Ich hatte Magenschmerzen und während ich mich umzog, wurde mir schlecht und ich erbrach mich. Mit Müh und Not gelang es mir zu arbeiten. So verbrauchten wir mehr Zeit. Um Fünf war ich fertig. Ohne etwas zu essen, ging ich sofort aufs Feld, um den Mais auf die Anhänger zu laden. Um sieben kehrte ich nach Hause zurück, wusch mich und ging ohne Abendessen ins Bett.

Freitag, 16. September

Weil mein Vater immer noch krank ist, musste ich auch diese Nacht um eins aufstehen. Um fünf hatte ich die Arbeit beendet, aber auf dem Dreschplatz stand schon die Maschine zum Auskörnen des Mais spogliare e sgranare und so konnte ich noch nicht ins Bett gehen und ohne Frühstück begann ich sofort, den Mais in die Maschine zu werfen. Um neun war ich mit dieser Arbeit fertig, machte dann den Hof sauber und um halb zehn ging ich ins Bett. Um 11 stand ich wieder auf, um 12 aß ich zu Mittag und kehrte danach in den Stall zurück.

Als ich am Vormittag noch im Bett war, gab es ein Gewitter und es begann zu regnen. Nachdem ich aufgestanden war, fand ich alles völlig durchnässt vor. Ich und meine Brüder waren froh darüber, weil wir uns nun ausruhen konnten. Und wirklich, sofort nach Ende der Arbeit im Stall aß ich zu Abend und um sechs ging ich ins Bett.